Die Ostsee ist kein Tidenmeer; Ebbe und Flut spielen deshalb in der Ostsee keine nennenswerte Rolle. In der Folge sind die Strände weniger breit als jene an Meeren mit starkem Tidehub bei Ebbe, dafür jedoch feinsandig und steinfrei. Auf 42 km insgesamt säumt der Strand auf Usedom die Ostsee von Peenemünde bis nach Ahlbeck, fein und weiß und bis zu 70 Meter breit.
Die Badesaison dauert von Ende Mai bis Mitte September. In der Zeit werden die überwachten Badestellen regelmäßig von den Gesundheitsämtern kontrolliert. Die Wassertemperatur beträgt in den Sommermonaten durchschnittlich 17 C° (Juli bis September).
Der Strand an Usedoms Küste fällt ganz allmählich ins Meer ab, ist also ideal für Familien mit kleinen Kindern. Es gibt bewachte Badestrände, FKK-Strände und auch ausgeschilderte Hundestrände.
Die insgesamt ca. 160 Kilometer lange Küste zu Peenestrom, Achterwasser und Haff ist gewunden und zergliedert. Entlang dieser Küsten Usedoms finden sich nur selten kleine Sandstrände. Stattdessen wechseln sich Schilfgebiete, Deiche und Steilküsten ab.
Die Seebrücken sind das Wahrzeichen der Insel. Auf ihnen kann man aufs Meer hinaus wandern und die Küstenlinie wie vom Schiff aus erleben ohne seekrank zu werden. Mit 508 Metern ist die Heringsdorfer Seebrücke die längste Europas.
Auch auf Usedom findet man die gemütlichen Strandkörbe. Die Mietpreise für einen Strandkorb liegen bei täglich 6,00 €, bis zu 4 Stunden kosten 4,00 €. Der Jahresmietpreis für einen Strandkorb (nicht Korb- sondern personenbezogen) kostet rund 120 €. Viele dieser Strandkörbe werden übrigens auch heute noch in der Strandkorbmanufaktur Heringsdorf von Hand geflochten.
