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Landschaft und Tierwelt

Landschaft

Auf Usedom gibt es insgesamt 14 Naturschutzgebiete, die eine Fläche von insgesamt 4000 Hektar bedecken. Der Naturpark Usedom wurde 1999 gegründet und umfasst eine Fläche von 630 qkm. Dazu gehören die Insel Usedom, Teile des Festlands und Wasserflächen. Seit 1966 steht der größte Teil der Insel unter Landschaftsschutz.

Der Usedomer Forst, nordöstlich der Stadt, bildet gemeinsam mit der Mellenthiner Heide eines der größten, zusammenhängenden Waldgebiete auf der Insel Usedom. Der flache Lieper Winkel bietet dagegen ausgedehnte Wiesen und Felder und gilt als Usedom ruhigster Landstrich. Mit den breiten Schilfgürteln am Achterwasser und den reetgedeckten Häusern hinterlässt er unvergessliche Momentaufnahmen.

Lieper Winkel - Rankwitz

Auf der Insel Usedom befinden sich zahlreiche Seen, wovon der Schmollen-, der Gothen- und der Usedomer See die größten sind. Im Achterwasser sowie im Peenestrom befinden sich wiederum mehrere Inseln, die fast alle unbewohnt und überwiegend Schilfgebiete sind. Neben dem Gothen- und Schmollensee sind landschaftlich der Mümmelkensee zwischen dem Ostseebad Bansin und Ückeritz sowie der Wockninsee in der Nähe des Seebads Ückeritz besonders reizvoll. Der Kölpinsee besticht durch seine Lage unmittelbar hinter dem Deich zur Ostsee. Etwa 15 % des Naturschutzgebietes machen Moorgebiete aus. Hochmoore lassen sich in Mümmelkensee und Swinemoor entdecken. Rund die Hälfte des Naturschutzgebietes besteht aus Wasserflächen.

Einer der schönsten Ausblicke über das Achterwasser ergibt sich von der Halbinsel Loddiner Höft aus. Hier fällt eine Steilküste zum Achterwasser hin ab, von deren höchstem Punkt vor allem Sonnenuntergänge zu einem bleibendem Erlebnis werden.

Tierwelt

Die Tierwelt der Insel wird vor allem von Vögeln geprägt. Usedom gehört mit über 280 beobachteten Vogelarten zu den vogelreichsten Gebieten in Ostdeutschland. Etwa 150 Vogelarten lassen sich auf der Insel zum Brüten nieder. Darunter befinden sich auch viele Greifvögel wie zum Beispiel der Seeadler.

Ein wunderbares Erlebnis stellt die Zeit der Zugvögel dar, dann lassen sich häufig ganze Schwärme von tausenden Vögeln beobachten, die auf der Insel rasten. Jedes Jahr im Frühling kehren auch die Störche aus dem Süden auf die Insel zurück. So hat man im Frühjahr und im Sommer immer wieder Gelegenheit, bei den Streifzügen durch die Natur die großen Vögel aus nächster Nähe zu beobachten.

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